„Kräuterfee“ Bärbel Elisa Heichel stellt Kräuter vor

Kräuterfee Bärbel Heichel stellt Kräuter vor

Die Serie von Informationsangeboten für Bürgerinnen und Bürger setzten die Beelener Grünen am vergangenen Freitag fort. Eingeladen war an diesem Tag Kräuterexpertin Bärbel Heichel aus Oelde. Sie informierte über die vielen verschiedenen Heil- und Gewürzpflanzen. Gekommen waren zahlreiche Beelener, aber auch Gäste aus den Nachbarorten hatten den Weg nach Beelen gefunden, da das Thema viele interessierte.

Die Referentin hatte zahlreiche Kräuter als Kostproben zum Riechen, Schmecken und Anschauen mitgebracht. Einige Kräuter stellte sie besonders ausführlich vor. Dabei durfte der Salbei nicht fehlen. „Ein Blatt gekaut, in der Nacht unter die Zunge gelegt, kann zum Beispiel Halsschmerzen gut lindern und bekämpfen“, so die Referentin, die natürlich deutlich machte, dass die Linderung auch vom Schweregrad der Erkrankung abhängig ist.

Wie Salbei so gibt es auch andere Kräuter in unterschiedlichen Variationen, dies wurde schnell deutlich. Besonders nannte Bärbel Heichel hier auch die verschiedensten Minzearten. Auch Lorbeerblätter und Zimtkraut konnten an diesem Abend erkundet werden.

Eine besonders wichtige Pflanze stellte die Referentin mit Aloe vera vor. Diese Pflanze gibt es in zahlreichen Variationen. Bärbel Heichel hatte eine kleinwüchsige Pflanze mitgebracht, die sich besonders für den Privatgebraucht eignet. Die Pflanze zählt zu den ältesten und sicherlich auch bekanntesten Heilpflanzen. Bei Bärlauch ermunterte die Kräuterfee diesen ruhig im eigenen Garten anzubauen, auch wenn er Maiglöckchen ähnelt, kann er damit nicht so schnell verwechselt werden, allein schon durch den intensiven Knoblauchgeruch.

Überhaupt machte die Referentin Mut auch Wildkräuter im Garten heimisch werden zu lassen. Auch die Kunst des Räucherns wurde an diesem Abend vorgestellt. Dabei ging es nicht um das Räuchern von  Fleisch, sondern um die alte Methode des Räucherns mit Kräutern oder anderen Stoffen. Jeder kennt die Kostbarkeit Weihrauch, die die Hl. 3 Könige mit zur Krippe nach Bethlehem brachten. Schon damals wusste man um die große Bedeutung dieses Stoffes. Räuchern kann heilen, entspannen und vieles mehr, so konnte von Bärbel Heichel erfahren werden.

Das Räuchern gehört zu den ältesten Heilanwendungen der Menschen. Der Duft spielt dabei eine wichtige Rolle. Vor allem im Altertum wurden Wohlgerüchen durch Verbrennen entsprechender Pflanzenteile verbreitet - durch Räucherungen. Es ging am Freitag dabei nicht um die bekannteste Methode, bei der Räucherstäbchen verbrannt werden, sondern schon um das Räuchern mit Räucherkohle und verschiedenen Duftkräutern. Vieles mehr noch stellte die Referentin vor.

Auch hatte sie leckere Kräutertees zubereitet, die gerne probiert wurden. Dazu gab es Arbeits- und Anschauungsmaterial in großer Menge. Besonders der sehr gut sortierte Büchertisch wurde bewundert. Ein Dank der Teilnehmer ging in Richtung der Referentin, aber auch der Ortsgruppe der Grünen, für die Ausrichtung des bereichernden Angebotes. Überlegt wurde noch im Frühjahr einen Staudentausch von Kräutern anzubieten.

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